Reisebericht Alam Anda, Bali
von Maren + Jochen Enghofer

Bali-Urlaub vom 13.06. – 02.07.08

Wir hatten beschlossen in diesem Jahr auch unter die „Tauchzunft“ zu gehen und einen Tauchkurs zu machen.

Da wir vor 5 Jahren bereits für 2 Wochen auf Bali waren, allerdings nur im Süden am Jimbaran Beach, hatten wir sowieso mit einem erneuten Bali-Urlaub geliebäugelt. Durch tauchende Bekannte, die dann auch direkt 2 Wochen vor uns für 2 1/ 2 Wochen im Alam Anda waren (und uns danach nur vorgeschwärmt haben), kamen wir schließlich auch dort hin.

Wir beide sind urlaubstechnisch inzwischen schon recht anspruchsvoll geworden. So möchten wir gerne ein nettes, ruhiges Plätzchen, aber auch nicht zu einsam, es soll komfortabel, natürlich sauber, ansprechend und im landestypischen Stil sein, aber nicht touristisch mit zu vielen Zimmern und somit Gästen und auf keinen Fall „steif“ sein... nicht unbedingt einfach.

 

Schließlich haben wir uns also für das Alam Anda entschieden. Die ersten 3 Tage Tauchkurs, das war soweit klar. Aber dann... empfohlen wurde uns vom Reisebüro, das auf Tauchreisen spezialisiert ist, den kompletten Zeitraum, zumindest aber volle 14 Tage dort zu verbringen (wir hatten 3 Wochen Urlaub). Das konnten wir uns nun mal gar nicht vorstellen, da ja klar war, dass das Alam Anda recht einsam liegt und kein Ort oder kleine Restaurants im eigentlichen Sinne direkt daneben sind, so dass man abends als Alternative auch einmal dorthin gehen könnte. Und wer weiß wie die Gäste da so drauf sind – alles Taucher, die womöglich von nichts anderem reden oder wir uns nach ein paar Tagen dort unwohl fühlen würden, gar „gefangen“ oder gelangweilt...

Kurzum, wir buchten für 9 Nächte, länger konnten wir uns partout nicht vorstellen da sein zu wollen – wie man sich täuschen kann.

 

Auf Bali freitags nachts angekommen, ging´s 3 Tage später vom Jimbaran aus mit einem privat organisierten Transfer quer über die wunderschöne Insel in den Nord-Osten. Tags darauf legten wir auch direkt mit dem Tauchkurs los...etwas spät zwar, da wir zu gemütlich waren. Unsere Tauchlehrerin, die Tauchbasisleiterin DORTHE, sah es recht entspannt – die Gute!

Der Tauchkurs hat von Anfang an Spaß gemacht und wir waren voll und ganz bei der Sache, was auch gar kein Problem war, denn Dorthe ist einfach klasse – es stimmte alles! Auch die restlichen „Jungs“ in der Tauchbasis sind ein absolutes Highlight: Super freundlich und hilfsbereit, es wurde viel gelacht. Wir mussten anfangs immer mal wieder sagen, dass wir einen Kurs machen, denn man muss sich hier um nichts, aber auch gar nichts kümmern – der beste Service, den man sich nur vorstellen kann, das haben auch die taucherfahrenen Gäste gesagt, mit denen wir uns, im übrigen sehr gerne, unterhalten haben!

Als der Tauchkurs dann mit der theoretischen Prüfung schließlich beendet war, sind wir mit stolz geschwellter Brust unsere ersten Tauchgänge als „ganz normale“ Taucher am nächsten Tag entspannt angegangen. Das Hausriff – ein paar Schritte ins Wasser und abtauchen – ist sehr genial und man kann dort bei jedem Tauchgang immer wieder viel Neues entdecken. Die Bootstauchgänge, die 2x/Tag angeboten werden zu verschiedenen Spots (max. 15 -20 min. Fahrt), sind eine tolle Ergänzung und man hat damit unheimlich viel Abwechslung.

 

So sind die Tage im Alam Anda verflogen, ergänzt und abgerundet durch diverse Spa-Anwendungen im wunderschönen, traumhaft angelegten Spa-Villen-Bereich mit unbeschreiblich netten „Mädels“ und einem familiären, unaufdringlichen und immer lieben, hilfsbereiten Alam Anda-Team! Die Abendessen wurden auch nach 9 Tagen nie langweilig (was wir ursprünglich befürchtet hatten), denn es gibt soviel Leckeres auf der Karte, jeden 2. bis 3. Abend BBQ oder Bali-Buffett, Thunfischessen, frische Steinofen-Pizza oder, oder, oder...

An dieser Stelle möchten wir auch ausdrücklich Dorthe nochmals für eine unvergessliche Taucherfahrung danken und natürlich auch Henrik, ihrem Mann und gleichzeitig Hotelmanager – wir haben euch in unser Herz geschlossen und ihr habt uns den Abschied nach 9 wundervollen und unvergesslichen Tagen so schwer gemacht, dass wir am liebsten tatsächlich den Rest des Urlaubes bei euch im Alam Anda verbracht hätten – tja, so kann man sich wie gesagt täuschen.

Die Atmosphäre ist bei und mit euch einzigartig und wir hatten die ersten Tagen, nachdem wir euch verließen – richtige Sehnsucht. Die 4 Tage in Pemuteran waren zwar auch toll, aber...

 

Achja: Wir haben dort nicht im Pondoksari, sondern nebenan gewohnt und nur die Tauchbasis Werner Lau genutzt (für einen wunderschönen Menjangang Tauchbootausflug!). Der Unterschied war für uns sehr groß! Ohne hier ins Detail gehen zu wollen und jemanden Anzuschwärzen nur so viel: Von der optischen Erscheinung der Tauchbasis an sich, über die diversen europäischen Mitarbeiter bis zum Basisleiter und seiner Frau haben wir uns nicht wirklich wohl gefühlt. Richtig kompetent gearbeitet hat dort, was wir mitbekamen als ersten Eindruck, in der Hauptsache das balinesische Personal... Da war unser erster Eindruck (der sich dann ja auch so gefestigt hat im Laufe der Tage) in der Tauchbasis des Alam Anda ein wesentlich besserer und professionellerer!

 

Wir hoffen, dass das Alam Anda so bleibt wie es ist, denn so ist es, für unseren Geschmack, genau richtig!

 

Viele Grüße,

Maren + Jochen

 

 

 

 

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