Reisebericht - Filitheyo

von Werner u. Hildegard

Vom 24.2.-12.3.2004 waren wir als „Wiederholungstäter" wieder auf Filitheyo. Es ist ja immer ein Risiko zum zweiten Mal an den gleichen Ort zu fahren, doch nicht in diesem Fall! Hatten uns letztes Jahr 3 Delphine bei der Fahrt zur Landeplattform des Wasserflugzeugs begleitet, so fand sich gleich eine ganze Delphin Schule zur Begrüßung ein, die das Dhoni von der Plattform bis zur Insel mit eleganten Sprüngen begleiteten.

Nach dem Einchecken im Hotel ging's natürlich gleich zur Tauchbasis. Einige Gesichter waren neu, aber auch der „Stamm" war da: Barbara, Karin, Jack und Ibi und natürlich die Flaschenboys, die auch mal außerhalb der Öffnungszeiten eine bottle rausließen.

Wir meldeten uns für den Advanced Open Water Diver Kurs an und hatten mit Jack einen geduldigen Lehrmeister für die Spezialkurse. Obwohl unser Logbuch mittlerweile schon einige Tauchgänge mehr als die 40 auswies, fanden wir die Kurse Perfekte Tarierung, Unterwasser Navigation und Strömungstauchen sehr aufschlussreich zur Optimierung unseres Tauchverhaltens. Jack gab uns ein paar feine Tipps!

Höhepunkt war zweifelsohne der Tagesausflug zum Mantapoint. Der erste Tauchgang war eine Stunde Warten und wieder raus zum Bootslunch in einer zauberhaften Lagune. Wahrscheinlich hat das Herumgehopse einer anderen Tauchergruppe die Mantas vergrault sodass sie sich den Besuch der Putzerstation für den Nachmittag aufgehoben hatten. Das ergab dann eine Stunde Mantas pur: an der Station waren drei Mantas zugleich, segelten elegant über unseren Köpfen und nahmen ein Blasenbad… Es war toll!

Toll war aber auch der Betrieb in der Tauchbasis mittlerweile. Mehr Taucher kamen, vier Dhonis fuhren zwischenzeitlich die begehrten Plätze an, Nitrox Kurse, AOWD Kurse, Anfänger Kurse, Nachttauchen vom Boot aus, alles lief scheinbar unhektisch, aber doch mit viel Einsatz ohne merkbare Pannen. Ein großes Lob für Barbara (auf keinen Fall Bärbel!!) und ihr Team, die diesen Tauchurlaub wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis machten! Dass auch das Hotel mithielt punkto Verpflegung und Service ist schon fast selbstverständlich. Aber wir finden es sehr erwähnenswert, dass der roomboy sich persönlich bemühte, dass unsere Liegestühle nach den Tauchgängen für uns bereit standen und nicht von anderen Leuten belegt waren. Da setzte er seinen persönlichen Ehrgeiz ein.

Fazit: das war sicher nicht unser letzter Fili-Urlaub!

 

 

 

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