Reisezeit : August 2006
Unsere Reise beginnt am Sonntag den 7.08.2005 mit einer Fahrt durch strömenden Regen zum Flughafen nach Düsseldorf. Ideal zum Einstimmen auf einen Flug in die Sonne!Nach einem 10 stündigen Flug und einer kurzen Zwischenlandung in SriLlanka landen wir in Male.Von dort geht es dann mit dem Waserflugzeug zu unserer Trauminsel Filitheyo.Die Airtaxis sind ein Abenteuer für sich: Die Piloten tragen zu ihren weißen Hemden grüne Shorts und Badelatschen:-)Kaum ist unser Gepäck verstaut, erklärt uns einer der Piloten die Sicherheitshinweise:Ausgänge oben, vorne und hinten, bitte anschnallen und nicht rauchen , die restlichen Bestimmungen findet ihr auf der Karte im fach vor euren Sitzen. -Der Pilot fächelt sich Luft zu und meinte:"You can also use them like this..."
Das schönste während des Fluges war die gigantische Aussicht auf die "Inselgirlanden" im türkisblauen Meer , so daß uns die Flugzeit von 45 minuten gar nicht so lang vorkam. Das Airtaxi landete an einem Floß in der Nähe der Insel wo uns sofort ein Dhoni ( maledivisches Boot) abholte . Natürlich mussten wir uns nicht selbst um unser gepäck kümmern-geschweige denn selbst tragen.:-)Das Dhoni fährt uns in wenigen Minuten zur Insel . Begrüßt werden wir mit einem kleinen Handtuch, das in ein eiskaltes ,duftendes Wasser getaucht ist , und über einen steg werden wir direkt zur Rezeption geführt, die nur ein dach hat, aber keine Wände. Daneben ist ein Sitzbereich mit mit bequemen stühlen im sand , wo wir gleich jeder eine Kokusnuss bekommen und den Saft trinken, während uns die Hotelangestellte die Inselregeln erklärt.Sie lauten im wesentlchen:
Fühlt euch wie zu hause, aber ohne kochen, putzen und den Streß.Die Bar ist solange geöffnet wie Gäste da sind.Und schon werden unsere Koffer auf einen wagen geladen und über sandigen Boden unter Kokospalmen ans andere Ende der Insel zu unserem geräumigen Bungalow gefahren.-das ist aber nicht wirklich weit da die Insel ja nur 900x500meter groß ist.Unser Bungalow steht auf Stelzen und ist ca 20 meter vom Meer entfernt.Die Bungalows sind alle so unter Palmen versteckt, daß man bei einem Spaziergang meinen könnte ,man ist alleine auf der Insel.Eng wirdes hier nicht da jeder seine eigene Liege an seinem Strandstück direkt vor dem Bungalow hat.
Die Bungalows sind wunderschön mit holzfußboden und Holzmöbeln eingerichtet- inklusive Himmelbett mit Moskitovorhang und natürlich Klimaanlage.Das Badezimmer ist megatoll-im hinteren teil ist es nicht überdacht, so daß die Dusche unter freiem Himmel hängt.Duschen mit Blick auf die Palmen oder den Sternenhimmel....traumhaft schön.
Unser Roomboy Mohamed fegte nicht nur 2 mal täglich den Sand aus dem Bungalow , den wir leider trotz Spülung am Tonkrug immer mit hineintrugen, er brachte jedes Mal neue Handtücher und frische Kokosnüsse mit, die er uns aufschlug und zerlegte. Er war wirklich sehr nett- auch als wir uns aussperrten war er immer schnell zu Stelle um uns wieder ins Zimmer zu lassen.
Zu Essen gab es es hier für jeden Geschmack reichlich Auswahl und es schmeckte alles wirklich sehr sehr lecker.
Abend gab es immer wieder kulinarische Sensationen.Allein mindestens 4 verschiedene Currys. 3Fischgerichte, Reis Nudeln, Gemüse... Besonders die Nachtische haben es und angetan vor allem das Bananen Jack Daniels- eis.-wir trauen uns nie wieder auf die Waage:-)Weil die Malediven aber nicht nur an Land so traumhaft sind, sondern auch unter Wasser erfüllten wir uns einen Taucher- traum .Nach einem kurzen Checkdive mit Ibi am Hausriff ginges los- um uns rum wimmelte es von Dokterfischen, Kofferfischen, Muränen, Schildkröten, die sich streichenl lies , Tunfischen die uns umkreisten Wir tauchten jeden Tag es war wie eine Sucht in 15 Tagen 32 Tauchgänge.Die Guides der Tauchbasis waren alle total nett und wir fühlten uns gleich wie bei Freunden . Karin die Schneckenfanatikerin führte uns zu verschiedenen Nacktschnecken, und lies uns Zeuge einer leidenschaftlichen unterseeischen Nacktschneckenliebe werden.Zum Glück waren wir Fototechnisch so gut ausgerüstet -es wurde alles festgehalten.
Hervorzuheben ist die Tauchfertigkeit von Ibi- so elegant "wie eine Katz im Wasser". die tollen Abende mit Katrin an der Bar , mit der wir viele Gemeinsamkeiten haben.z. B. Heimat ist ziemlich Nah, Ausbildung am gleichen See gemacht...Ja die abende an der bar waren manchmal recht lang aber sehr sehr schön.Für uns war es schön, mit den Leuten der Tauchbasis in so guten Kontakt zu kommen- So wohl fühlten wir uns bis jetzt noch nie auf einer Tauchbasis.
Nach 17 Tagen war der Traumurlaub vorbei und wir hatten Tränen in den Augen als wir uns von den Leuten der Tauchbasis verabschieden mussten. Karin meinte wir sollen nicht traurig sein- Taucher treffen sich immer 2 mal im Taucherleben..
Ja bestimmt kommen wir wieder nach Filitheyo zurück irgendwann.Doch nun hat uns die Heimat wieder und wir denken oft noch an den Traum den wir für 17 tage leben durften zurück.
Nicole und Ralf aus Heilbronn/Hardthausen