Juli 2000
Wir waren im Juni/Juli 2000 für 3 Wochen auf Filitheyo.
Nachfolgend unsere Beschreibung und Bewertung der Insel und der Einrichtungen:
Transfer: sehr gut :-):-):-):-):-)
Der Transfer vom Flughafen Male erfolgt mit einem Wasserflugzeug von Maldivian Air Taxi und dauert zirka 40 Minuten. Ab dem Ausgang des Flughafens muss man sich um nichts mehr kümmern. Die Koffer werden eingeladen und bis ins Zimmer transportiert. Das sollte ein kleines Trinkgeld (ca. 1-2 $ je Gepäckstück) wert sein.
:-( Als Freigepäck pro Person sind leider nur 25 Kg inklusive Handgepäck und Tauchausrüstung zulässig. Wir mussten daher für die UW-Videoausrüstung 100 Dollar nachzahlen.
Reiseleitung: sehr gut :-):-):-):-):-)
Ein Punkt, der sonst nie erscheint, weil einfach keine Reiseleitung
vorhanden ist.
Auf Filitheyo ist ein Reiseleiter (Herr Ralf Koester) permanent vor Ort und
auch immer ansprechbar. Wir hatten sein Jahren keine so gute Betreuung mehr.
Bei allen Problemen oder Wehwehchen war er immer zur Stelle. Auf Wunsch
zeigt er auch den Gästen schon mal die schönsten Schnorchelstellen oder
organisiert kurzfristig eine Führung durch den Staffbereich.
Insel: sehr gut :-):-):-):-):-)
Die Insel Filitheyo liegt im Osten des Nord-Nilandhe-Atoll. Sie ist etwa 1000 Meter lang und 300 Meter breit. In 125 Einzel bzw. Doppelbungalows können bis zu 250 Gäste untergebracht werden.
Das innere der Insel ist zum Teil noch unberührter Urwald der von einigen wenigen Sandwegen durchzogen wird. Da es sich um eine ehemalige Einheimischeninsel handelt, stehen überall riesige Kokospalmen, die vor allem am Strand die berühmte Bacardi-Kulisse bei weitem übertreffen. Im Dickicht verborgen befindet sich auch noch ein alter Friedhof aus längst vergangenen Tagen. Trotz der vielen Gäste ist man meist alleine am Strand, und auf den abendlichen Wanderungen bis zur Außenriffseite trifft man kaum jemanden. Somit stellt sich sehr schnell das richtige Robinsonfeeling ein.
Obwohl Filitheyo eine Insel mit 5 Sterne Standard ist, benötigt man keine 5 Sterne Garderobe. Es geht alles sehr lässig und (Gott sei Dank) leger zu. Da fast überall Sandboden ist, kann man für die Zeit auf der Insel getrost auf Schuhe verzichten. T-Shirt und kurze Hose sind völlig ausreichend. Lediglich Badekleidung ist in den Restaurants nicht zulässig.
Neben dem Tauchen (Kurse nach PADI oder CMAS), Windsurfen (zur Zeit keine Kurse), Cat-Segeln werden noch Tischtennis, Billard und ein Fitnesscenter angeboten. Einmal die Woche findet in der Sunsetbar ein Diskoabend und ein maledivischer Folkloreabend statt.
Im Empfangsbereich befindet sich die Rezeption und der Inselshop (Achtung extrem teuer). Direkt daneben ist der Fitnessraum, ein Gemeinschaftsbereich, die Main-Bar und die Bibliothek. Diese ist in einem eigenen Gebäude inmitten von einem kleinen Teich untergebracht.
Bei genügend Teilnehmern werden Ausflüge zu Einheimischen Inseln, Schnorcheltouren und Nachtfischen angeboten.
Sehr positiv ist die Umweltverträglichkeit der Insel zu bewerten. Das Wasser wird mit Hilfe einer Osmose-Entsalzungsanlage und aus gereinigtem Regenwasser erzeugt. Das Abwasser aus den Duschen und Waschbecken wird über eine Kanalisation gesammelt und durch eine Kläranlage gereinigt. Dann dient es über einen zweiten Wasserkreislauf für die Bewässerung und die Toilettenspülung. Dieses Abwasser wird in einer großen Kläranlage gereinigt bevor es ins Meer gelangt. Die Möbel werden alle aus Palmenholz (kein Teak !) in einer eigenen Schreinerei hergestellt. Der Abfall wird getrennt. Dosen werden gepresst und zum Recycling gebracht. Plastik wird in einer Hochtemperatur-Verbrennungsanlage mit Abgasfilter entsorgt. Holzreste werden soweit irgend möglich wieder verarbeitet. Nur völlig unbrauchbare Rest werden verbrannt.
Auf der Insel befindet sich auch eine kleiner Krankenbereich und ein Arzt.
:-( Der Ankunftsbereich für die Boote sieht noch nicht so gut aus. Hier
wurde die Fahrrinne der Boote ausgebaggert und der Aushub zu einer Landzunge
aufgeschüttet. Laut Inselmanagement soll diese aber bis November 2000
begrünt werden. Die anschließende Bucht soll dann auch als Badebucht mit
reinem Sandboden zur Verfügung stehen.
:-( Nach Tagen mit schlechtem Wetter sind die Mücken eine rechte Plage. In
den Zimmern stehen kostenfrei kleine Tonräuchertöpfe zur Verfügung. Der
Einsatz brennt ungefähr 6 Stunden und wirkt ganz gut. Man sollte das aber
nicht im Zimmer verwenden. Auf jeden Fall ist ein Mückenschutz
(Dschungelmilch ist rein pflanzlich, wirkt super, zu beziehen bei Panda
Versandhandel www.panda.de) anzuraten. Der Urwald wurde zu der Zeit als wir
vor Ort waren durchforstet und kleine Wege angelegt, so dass er mit der
Moskitogun behandelt werden kann. Danach dürfte sich die Mückensituation
entspannen.
Zimmer: sehr gut :-):-):-):-):-)
Die Zimmer der preiswerten Kategorie sind in Doppelbungalows untergebracht und liegen auf der Nordwestseite der Insel vom Strand nur etwa 20 Meter entfernt und teilweise mit einem kleinen Grüngürtel abgetrennt. Für Familien gibt es auch zwei Bungalows mit Verbindungstür (Falls gewünscht unbedingt bei der Buchung angeben).
Die Zimmer mittlerer Kategorie liegen auf der Südostseite und bestehen ausschließlich aus Einzelbungalows. Auch sie liegen etwa 20 Meter vom Strand entfernt, teilweise durch einen schmalen Grüngürtel abgetrennt.
Bei den Wasserbungalows handelt es sich auch immer um Einzelbungalows. Sie liegen direkt im Westen der Insel in der Lagune unmittelbar am Coffeeshop und der Sunsetbar.
Alle Zimmer sind schlichtweg ein Traum. Sie sind sehr komfortabel mit Holzboden, regelbarer Klimaanlage (sehr leise), Deckenventilator, großem Doppelbett und je nach Ausstattung Sitzecke oder Zusatzliege/Sitzcouch mit Holztisch, Schreibecke, Fernseher mit deutschem Sender und Stereoanlage mit CD-Player ausgestattet. Alle Einrichtungsgegenstände wurden in der Inselschreinerei aus Palmenholz hergestellt. So sind auch die Spiegeleinfassungen, ja sogar die Aschenbecher aus massivem Holz gefertigt. Auch die Liegen und Sitzmöbel auf der (wie könnte es anders sein) Holzterrasse sind aus Holz und mit bequemen Auflagen versehen.
Das halboffene Badezimmer ist ebenfalls super. Der Raum ist etwa so groß wie das eigentliche Zimmer. Der größte Teil ist überdacht. Hier befindet sich ein Holzdeck mit den großzügig dimensionierten Schränken und der Minibar. Die Toilette ist in einem separaten kleinen Raum untergebracht. Daran schließt sich der doppelte Waschtisch an. Im nicht überdachten Teil befindet sich die Kalt/Warmwasserdusche und ein kleines Gärtchen mit Blumen und Sandboden im japanischen Stil. Am Abend wird das ganze stimmungsvoll durch indirekte Beleuchtung illuminiert.
Strand: gut :-):-):-):-)
Sowohl für Sonnenhungrige, als auch für die Schatten liebenden gibt es genügend Platz direkt am Strand oder unter Palmen und anderen tropischen Bäumen. Der Strand auf der Nordseite ist vor allem bei Hochwasser an manchen Stellen schmal. Dann reichen die Palmen wirklich bis an oder in das Wasser. Auf der Südseite ist der Sandstrand etwas breiter. Trotz der vielen Gäste trifft man relativ wenige Leute an den Stränden, so dass jeder sein privates Plätzchen für sich hat.
:-( In der Lagune befinden sich viele Korallenbruchstücke, so dass zum Baden
unbedingt Badeschuhe anzuraten sind.
:-( Leider kann man die Insel zu Fuß nicht umrunden. Auf der Ostseite geht
der Verwaltungsbereich bis an den Rand der Insel.
Restaurant: sehr gut :-):-):-):-):-)
Das Restaurant besteht aus vier allseitig offenen mit Palmenwedel gedeckten Gebäuden, die mit überdachten Wegen verbunden sind. In drei dieser Einheiten sitzt man an zweier oder vierer Tischen, bzw. für Gruppen können die Tische auch zu größeren Einheiten zusammengestellt werden. Es ist dabei reichlich Platz vorhanden. Der Boden des Restaurants besteht aus einer Einfriedung mit einem Holzdeck und im inneren aus Sand. Im vierten Gebäude befindet sich das reichhaltige Buffet. Es wird auf einem großen Holzschiff aufgebaut. Darum herum gruppieren sich verschiedene Stände mit speziellem Genüssen, die zum Teil auch jeweils frisch für den Gast auf dem Grill, im Wok oder der Pfanne zubereitet werden.
Vollpensionsgäste bekommen Mittags und Abends Essen in Buffetform. Das Essen ist reichlich, reichhaltig und sehr gut. Als Vorspeise gibt es eine Suppe, verschiedene Salate (grüner Salat, Tomaten, Nudel, Thunfisch, gefüllte Weinblätter und und und..) mit etwa 10 verschiedenen Dressings, frittiertes Gemüse oder Ähnliches.
Den für die Malediven typischen Fisch oder Fischcurry gibt es eher selten. Dafür kann man Nudeln, Reis und Kartoffeln (gelegentlich auch Pommes) Rinder- oder Schweinesteak, Lamm, Schweinebraten (!!) oder Hühnchen und Gemüse genießen. An einem speziellen Stand wird japanisches Essen in herrlichen irdenen Tontöpfen angeboten (unbedingt probieren, schmeckt echt klasse).
Das Nachspeisenbuffet ist mehr als reichhaltig mit Kuchen (nicht zu süß), immer Obst, Obstsalat, Mousse, Cremes und (für Kinder wichtig) jeden Tag Eis.
Das Frühstück fällt mit gebratenen Eiern, Speck, Würstchen, Toast (auch Vollkorntoast), Brötchen, Coissants, Quarktaschen und Kuchen, Marmeladen, Honig, Käse und Obst reichhaltig aus. Auch Müsli und selbstgemachtes Joghurt ist vorhanden.
Coffeeshop: sehr gut :-):-):-):-):-)
Im Coffeeshop kann man von kleinen Snacks bis zu kompletten Gerichten a La
Carte speisen. Auch hier ist das Essen gut und reichlich. Die Preise liegen
bei 7 bis 8 Dollar für ein Gericht (z. B. Beefburger, Sandwich mit Pommes,
Fish and Chips, Pasta, Spagetti ...). Der Coffeeshop ist ebenfalls nach
allen Seiten offen und man hat einen herrlichen Ausblick auf das Meer oder
(für den der es mag) auf den Swimmingpool).
:-( Das Strandbarbeque im Coffeeshop ist zwar sehr gut aber mit 25 Dollar
pro Person relativ teuer.
Bar: sehr gut :-):-):-):-):-)
Es gibt zwei Bars. Die Main-Bar befindet sich in der Nähe der Rezeption und des Restaurants. Auch hier ist alles offen mit Blick aufs Meer. Die Einrichtung ist wieder ganz aus Holz gefertigt und die Sitze wurden als Couchecken mit Beistelltischen und Stühlen arrangiert.
Am Abend kann man in der Sunset-Bar unmittelbar am Strand beim Coffeeshop und dem Pool die Erlebnisse bei einem Drink, Cocktail oder einem Bier noch einmal mit den anderen Revue passieren lassen. Die Preise für einen Cocktail liegen zwischen 6 und 10 Dollar.
Service: sehr gut :-):-):-):-):-)
Die Angestellten auf der Insel waren alle ausnehmend freundlich und hilfsbereit. Man konnte zu jeder Tages und Nachtzeit mit allen möglichen Wünschen kommen und diese wurden, soweit irgend möglich, sofort umgesetzt.
Hausriff: gut :-):-):-):-)
Das Hausriff kann an zwei Seiten von Schnorchlern und Tauchern besucht werden. Es gibt hierfür 7 Einstiegsstellen. Die Einstiege auf der Südseite (1-3) sind etwas weit vom Strand entfernt, so dass hier für Taucher eine längere Schnorchelstrecke (ca. 80 Meter) überwunden werden muss. Dafür ist hier direkt eine Steilwand mit jede Menge Überhängen und Fischschwärmen. Auf der Nordseite (4-7) ist der Weg vom Strand bis zum Riff nur Kurz (ca. 10 Meter). Auch hier haben wir Napoleons, Schildkröten, Barrakudas, Sepien, Langusten, Muränen, kleinere Fischschwärme und alle die typischen Falter- Drücker und Papageienfische beim Schnorcheln gesehen. Je nach Strömung (keine bis mittel) kann man auch um die westliche Inselspitze Schnorcheln oder Tauchen. Dies sollte man aber nur machen, wenn kaum Strömung herrscht. Denn wenn einem auf der einen Seite der "Rückenwind" hilft, so muss man für den Rückweg auf der anderen Seite dann kräftig paddeln. Für die Umrundung der Spitze ist in jedem Fall etwa eine Stunde Zeit anzusetzen.
Im Bereich von 4 bis 7 kann Schnorcheln auch den weniger guten Schwimmern empfohlen werden.
Am Hausriff haben wir neben bereits erwähnten Fischen auch Fangschreckenkrebse, Bärenkrebs und ein Pärchen Steinfische gesehen. Besonders schön sind die Überhänge im Bereich von 0 bis 15 Meter am Einsteig 3 mit einem Schwarm stationärer Stachelmakrelen, Schnecken und Soldatenfischen. Überall findet man auch Zackenbarsche. Leider sind diese aber sehr scheu und praktisch nicht vor die Kamera zu kriegen.
Die Außenriffseite kann nicht direkt betaucht oder beschnorchelt werden. Die Strömungen sind hier zu stark und die Gefahr, dass man abgetrieben wird ist einfach zu groß. Dieser Platz kann daher nur per Boot angefahren werden.
:-( Nach schlechtem Wetter oder bei starkem Wind kann die Sicht am Hausriff durch aufgewirbelten Sand sehr schlecht sein. Dies bessert sich jedoch sobald der Wind nachlässt.
:-( Bei den Korallen hat das Coral Bleaching bedingt durch el nino
zugeschlagen. D.h. im Bereich von 0 bis 5 Meter sind sehr viele Korallen
abgestorben. Ab 10 Meter ist der Bewuchs dann wieder zunehmend. In den
Tiefen um 20 Meter und an den Thilas und Außenriffbereichen sind kaum
Schäden vorhanden. Generell sind an strömungsexponierten Stellen nur geringe
Schäden, an allen ruhigen Tauchplätzen sind die Schäden stärker.
:-) Am Hausriff haben wir sehr viele Steinkorallen im Flachwasser gefunden,
die offensichtlich keine Schäden aufweisen. Sie zeigen sich nach wir vor in
herrlichen Blau- oder den Ockerfarben. Beim Ausstieg 7 liegt ein Feld mit
herrlichen Anemonen und grünen Feuerkorallen in etwa 2 Meter Tiefe. An
vielen Stellen sind die Korallen auch schon wieder kräftig am nachwachsen.
Trotzdem sind die Schäden aber leider nicht zu übersehen. Die Fische sind
wie früher in Massen vorhanden und insofern ist das Riff nicht grau und tot.
Tauchbasis: sehr gut :-):-):-):-):-)
Die Tauchbasis wurde von Jahn und Melody in Vertretung für Stefan und Monika erstklassig geführt. Sie liegt direkt am Anleger für die Tauchdohnis. Hierdurch hält sich das lästige Schleppen der Ausrüstung in Grenzen.
Die Basis macht einen super Eindruck. Neue oder fast neue Ausrüstung bestens gewartet, Tauchcomputer Aladin Pro, 12 l Aluflaschen mit DIN und INT-Anschluß, großer Naßraum zum aufbewahren der eigenen Ausrüstung, Pläne mit Beschreibung aller Tauchplätze....
Ein besonderer Kick ist eine Tour mit einem der UW-Scooter.
Eine Strömungsboje, Oktopus oder Autoair und ein Tauchcomputer sind Vorschrift und können an der Basis ausgeliehen werden!!!!
Bei Hausrifftauchgängen wird die Ausrüstung bis zum Einstieg transportiert und die leeren Flaschen und Bleigürtel werden beim Ausstieg wieder abgeholt. Tauchgänge sind hier fast rund um die Uhr (bis maximal 20:00 Uhr) möglich. Für einen Nachttauchgang können gute Kowalski-Lampen ausgeliehen werden.
Bootstauchgänge werden morgens um 9:00 und mittags um 14:30 Uhr durchgeführt. Es stehen bis zu 4 Dohnis mit jeweils bis zu 16 Plätzen zur Verfügung. Je nach Anzahl der Taucher sind entsprechend viele Boote im Einsatz, so dass das Gedränge nicht zu groß wird. Die Tauchplätze werden jeweils am Vortag Nachmittags an einer Tafel mit Schwierigkeitsgrad angekündigt und man kann sich dann bis zum Abend eintragen. In einer Mappe werden auch alle Spots mit Bild genau beschrieben.
Das Briefing (sehr gut) erfolgt jeweils mit Skizze des Tauchplatzes, Beschreibung der Besonderheiten und den wahrscheinlichen Sehenswürdigkeiten. Bei mehr als 10 Tauchern erfolgt der Einstieg in kleinen Gruppen, so dass unter Wasser kein Gedränge entsteht. Unsichere Taucher wurden von den Guides aufmerksam begleitet. Für Taucher mit weniger als 40 Tauchgängen ist eine Begleitung obligatorisch und kostet 4 Dollar je Tauchgang.
Auf jedem Boot befindet sich immer ein Wenoll-Notfallkoffer.
Tauchplätze: gut :-):-):-):-)
Alle Tauchplätze sind auf der Homepage von Werner Lau (http://www.wernerlau.com) ausführlich beschrieben.
:-( Die Angaben über die Großfische in der Werbung und im Internet erscheint
uns etwas übertrieben. Wir haben sehr viele Barakudas, Napoleons und
Adlerrochen gesehen. Ab und zu haben wir Manta mobula und Weißspitzen
Riffhaie beobachtet. Die Grauen Riffhaie und Walhaie haben sich aber nicht
gezeigt. Vielleicht hatten wir aber einfach nur Pech.
:-) Es gibt aber trotz allem sehr viel Interessantes zu sehen:
Nacktschnecken (auch ausgefallene), Fangschreckenkrebse, Sepien,
Stachelrochen, Torpedorochen und auch viele super Überhänge mit Muränen,
Drachenköpfen, jede Menge riesige Schnapperschwärme....
Der Tauchplatz Filitheyo Outside ist super. Hier steht ein stationärer Schwarm von etwa 300 Fledermausfischen. Die Tiere sind sehr zutraulich und man kann mitten durch den Schwarm hindurchtauchen. Die Fische folgen den Tauchern dann sogar bis zum Boot.
Fazit
Wir (Familie mit zwei Kindern 8J und 16J) waren mit der Insel und der Tauchbasis rundum zufrieden. Der Junior konnte durch die günstige Lage des Hausriffs lange Schnorcheltouren unternehmen und dabei das marine Leben kennen lernen. Am Abend können die Kinder (natürlich auch die Erwachsenen) auch mehrere Runden im Süßwasserpool schwimmen.
Für die Taucher gab es viele super Plätze, wenn auch die Großfische nicht so zahlreich vertreten waren.
Durch den vielen Platz und den schönen Strand mit den Schwimmmöglichkeiten im Meer und im Pool wurde niemandem langweilig.
An vielen Stellen auf der Insel wird noch letzte Hand angelegt, d.h. es werden Pflanzungen angelegt, die letzten Bungalows innen fertiggestellt, die Bootseinfahrt begrünt. Die Arbeiten sind jedoch so, dass man als Gast davon nichts mitbekommt. Es gab weder Lärm, noch sonstige Hektik.
Wer Ruhe sucht ist hier richtig. Diskofans und Leute die das Nachtleben suchen sollten besser auf die Balearen reisen.
Für Fragen schicken Sie bitte eine Email an Klaus.Elflein@EVP-Video.de oder besuchen Sie meine Homepage www.EVP-Video.de.
In zirka 4 Wochen wird auch ein Video über Filitheyo fertig sein. Darin wird die Insel ausführlich beschrieben und Unterwasseraufnahmen gibt es ebenfalls satt zu sehen.
Falls Ihr dort auch mal Urlaub macht, grüßt mir die Basisleitung und die Fische.
Klaus Elflein mit Familie
Elflein Video Productions
Elflein Klaus
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