Reisebericht Filitheyo

von Olli und Nici

So, nun sind wir wieder zurück. Am Freitag, 06.07.2001, gegen 18:15 Uhr, waren die zwei tollen Wochen Fili nach der Landung in München auch schon wieder vorbei. Alles in allem:

Ein toller Urlaub.

Wir, meine Freundin, zwei Bekannte aus Augsburg mit ihrem 1 1/2 jährigen Sohn und ich, waren vom 22.06. bis 06.07. dort. Für meine Freundin und mich war es der zweite Fili-Urlaub, und es war genauso toll wie letztes Jahr.

Star des Urlaubs war Felix, der von allen Kellnern und Köchen vergöttert wurde und mit Essen vollgestopft wurde.

Wir buchten für die 2 Wochen Standart-Zimmer, wechselten jedoch aufgrund der Mückenplage in der zweiten Woche in einen Wasserbungalow.
Kostet nur $40 pro Nacht und Bungalow (nicht pro Person!!). Unbedingt zu empfehlen. Tolle Sicht, frisches Lüftchen, keine Tiere.

Weiterhin haben wir als Repeater vom Management ne Flasche Rotwein aufs Zimmer bekommen und sind auch noch zum Candlelight-Dinner eingeladen worden.
Vorneweg: Es gab King Prawns (leckerleckerlecker) und war fantastisch.

Über die Insel selbst möchte ich gar nichts schreiben, es gibt nämlich nichts neues.

Doch: Ab November wird ein SPA eröffnet, weil (O-Ton Manager) "die Nachfrage vorhanden ist". Also kann man damit rechnen, dass im nächsten Sommerkatalog Fili statt 4* nun 5* hat und für den deutschen Normalsterblichen nicht mehr bezahlbar ist.

Von den Getränkepreisen ist auch alles beim Alten geblieben, allerdings gibt es (anscheinend aber nur in der Nebensaison) jetzt eine Happy Hour (15 - 17 Uhr), bei der man 2 für 1 bekommt. Gilt allerdings nicht für Cocktails und frische Säfte.

Meiner Meinung nach ist auch das AI - Angebot ein Witz. Erstens ist es sauteuer, und dann ist nicht mal alles incl.
Laut Management gilt für AI folgende Regelung:
10:00 Uhr bis 24:00 Uhr, danach regulärer Preis. Inclusive ist Bier (vom Fass), Saft (O-, A-, Grapefruit-, Tomaten-, Ananassaft), (kein Frischgepresster), Mineralwasser
Alle Getränke werden nur im GLAS serviert.
Hauswein rot, rose, weiß. Alkohlfreie Getränke (Coke, Sprite, Fanta, Bitter Lemon, Tonic, Soda, Kaffee, Tee).
Gin, Vodka, Rum, Tequila, Sambuca, Arrack, Pimms, Martini, Cinzano, Hannepier Brandy.
Keine Cocktails.
Im Coffee-Shop von 16-18 Uhr Tee/Kaffee mit Imbiss/Kuchen (wobei der Imbiss halb so groß ist wie bei regulärer Bestellung nach Karte!).
Zusätzlich noch zwei Ausflüge (Inselhüpfen und Nachtfischen).
Nicht incl. sind die Minibar im Zimmer und die Angebote der Tages-Strandbar (steht bei Bungi 77).
Aufpreis für AI, wenn man sich auf der Insel dafür entscheidet, kostet $60 p.p/p.d.

Aufpreis für Vollpension (Mittagsbuffet) §10 p.p. (eine relativ günstige Variante, wobei man nicht für 2 Wochen buchen muss, sondern wie auch für die Getränke immer nach dem Essen unterschreibt). Das Essen war super, die Waage hat es zuhause bestätigt. Allerdings stört, v.a. beim Essen, eins tierisch (im wahrsten Sinne des Wortes): Die Insel hat ein Hühnerproblem.
Selbst im Restaurant sind die Hühner so frech, dass sie auf die Stuhllehnen hüpfen und frech nach Essen betteln. Natürlich werden sie auch von den Japanern dazu animiert, denn die sind so ziemlich die Einzigen, die die Drecksviecher auch noch füttern (und dann natürlich in und aus allen Stellungen fotografieren!).
Nach Auskunft des Managers, von dem man sich lieber selbst ein Bild machen sollte, fangen SEINE Boys, die auf SEINER Insel arbeiten, tagtäglich 15 Hühner, die dann für die Mahlzeiten SEINER Angestellten verkocht werden.

Naja, auf den Wegen liegt noch immer zu wenig Sand, wir waren zwar beide Wochen barfüssig unterwegs, aber manchmal, v.a. vom Restaurant zur Tauchschule, pieckte es gewaltig.
Aber dass soll am starken Regen im Mai gelegen haben, da soll der ganze Sand weggespült worden sein (Manager).

Zum Tauchen kann man nur sagen, dass die ganze Crew, die während unseres Aufenthaltes aus Jan & Melody (stellv. Basisleitung), Sylvie und Iris sowie Martin (Sommer Tauch-, Winter Skilehrer) bestand, unheimlich nett und zuvorkommend war.

Die Tauchplätze waren auch sehr abwechslungsreich, v.a. wenn laut Jan nur mittlere Strömung herrschte ;-)))))
Gesehen haben wir bis auf den Manta und den Walhai so ziemlich alles (Turtles, Haie, Rochen, Napoleons, ...). Das Hausriff schaut im Vergleich zu letztem Jahr einigermaßen erholt aus, aber ist noch immer zu 70% tot.

Ja, mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Sollte noch jemand Fragen haben, ich stehe gerne zur Verfügung.

Alles in allem kann man nur sagen:

Bucht Fili, solange es noch einigermaßen erschwinglich ist. Wir haben es jedenfalls nicht bereut.

Olli und Nici aus Nürnberg
Michi, Claudi und Felix aus Augsburg

 

 

 

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