Ras Ghamila

Position :
Fahrtzeit :
27°58.800´N / 34°26.200´E
100 Min.
Kurzbriefing :
  • Schwierigkeit : 2
  • Strömung : 1 bis 2
  • Gewöhnlich leichter und angenehmer Tauchgang, welcher die Beobachtung von zahlreichen madreporischen Kolonien und einer gemischten Fauna, sowohl Riff- als auch pelagischer erlaubt.
  • Sich nicht zu weit vom Riffabhang entfernen, um die Korallenformationen, die Rifffische und pelagischen Arten, welche sich am Plateau aufhalten, beobachten zu können.
  • Es ist ratsam, auf der Höhe des Leuchtturms in Richtung offenes Meer zu schwimmen, um das Boot leichter erreichen zu können. Die Strömung kann mitunter sehr stark sein.
Karte :
( Zoom )
 
Beschreibung : Mit dem Namen Ras Ghamila, welcher übrigens auf keiner offiziellen Karte zu finden ist, bezeichnen die Taucher die Zunge des Riffs, die sich gegen Osten vorstreckt und auf welcher sich ein grüner Leuchtturm befindet, der die westliche Grenze der Straße von Tiran markiert.
Alle von den Häfen Aqabas und Eilats kommenden Schiffe müssen zwischen diesem Leuchtturm und dem rot-weißen von Gordon Reef durchfahren.

Das madreporische Riff von Ras Ghamila trennt eine große seichte Sandlagune vom Meer und ist von einem kleinen natürlichen Kanal durchzogen, der manchmal von den örtlichen Fischern benützt wird.

Ras Ghamila ist ein für einen schönen, nicht allzu schwierigen Strömungstauchgang interessanter Platz. Die klassische Route, welcher obligatorisch bei steigendem Wasserstand zu folgen ist, sieht den Beginn des Tauchgangs unmittelbar nachdem man an der Hotelanlage Conrad vorübergekommen ist, vor.
Von diesem Punkt aus taucht man auf ein leicht geneigtes Sandplateau hinab, behält eine Tiefe von 15 Metern bei und bewegt sich in einer Art Gleitflug parallel zur Riffkante in Richtung Norden bis zur Höhe des Leuchtturms fort.

Auf dem weichen Riffabhang, welcher bis zu einer mittleren Tiefe von 8 Metern abfällt, gibt es zahlreiche große Kolonien von Porites und oftmals schwimmen Prachtexemplare von Riesendrückern (Balistoides viridescens) vorbei, während auf dem Plateau große Acropora auftauchen, um welche herum Raubfischschwärme schwimmen.