Ras Umm Sid

Position :
Fahrtzeit :
27°51.000´N / 34°19.000´E
25 Min.
Kurzbriefing :
  • Schwierigkeit : 2
  • Strömung : 1 bis 2
  • Prachtvoller Gorgonienwald.
  • Reiche Riff- und pelagische Fauna (Makrelen, Barrakudas, Thunfische).
  • Interessanter Nachttauchgang, der die Beobachtung von in Höhlen schlafenden Papageifischen gestattet.
  • Idealer Platz zum Schnorcheln.
  • Starke Strömungen vor allem in der Nähe des Kaps möglich.
  • Um den Moment der Flut bestimmen zu können, reicht es, einen Felsblock auf dem Riff zu beobachten, der fast gänzlich mit Wasser bedeckt sein muß.
Karte :
( Zoom )
 
Beschreibung : Ras Umm Sid ist der Name des Kaps, auf welchem sich ein großer Leuchtturm befindet, der den Anfang der Straße von Tiran auf der westlichen Küste markiert.
Der vom Land aus leicht zugängliche Tauchplatz liegt unmittelbar östlich vom Leuchtturm, gegenüber dem bekannten italienischen Restaurant El-Fanar und dem Tauchzentrum African Divers.
Dieser Ort ist bekannt für eine außergewöhnliche Vermehrung von Gorgonien (Subergorgia hicksoni), die hier einen regelrechten Wald bilden, den schönsten des gesamten nördlichen Roten Meeres.
Der durch eine Metalltreppe erleichterte Einstieg ins Meer vom Strand ist nur dann möglich, wenn der Wasserstand ausreichend hoch ist, um das überaus stark entwickelte Riffdach schwimmend überqueren zu können.

Die klassische Tauchroute sieht unabhängig davon, ob der Einstieg vom Boot oder Land erfolgt, einen Abstieg bis zu einer Tiefe von 25 Metern, um den berühmten Gorgonienwald zu durchqueren, und Anschließend einen Aufstieg auf ein 14 Meter tief gelegenes Sandplateau vor, wo man zwischen zahlreichen madreporischen und mit Alcyoniidae bedeckten Stöcken auf Hunderte von Rifffischen, wie Rotfeuerfische (Pterois volitans) und Papageifische (Scarus sp.), stößt.
Von hier aus beginnt für die vom Strand eingestiegenen Taucher die Rücktour, indem man eine Tiefe von 5-6 Metern und das Riff auf der rechten Seite beibehält, um die Klüfte und insbesondere eine kleine, von einer Glasfischkolonie (Parapriacanthus guentheri) besiedelte Höhle zu erforschen.
Wer hingegen über ein Boot verfügt, kann in Richtung Paradise weiterschwimmen.