Reisebericht Filitheyo von Beat Frei

Reisezeit : 26.9. bis 9.10.2004

Gerne sende ich Ihnen meine Reisezusammenfassung zu unserem soeben zu Ende gegangenem Urlaub:

Wir sind eine Familie mit 2 Kindern (Melanie, 13 ½ Jahre und Florian 10 Jahre).Die Insel wurde uns vom Reisebüro aufgrund des Hausriffes, der Tauchschule sowie des guten Essens (2 Vegetarier stellen auch Ansprüche…) empfohlen. Die Unterbringung wurde uns als nicht auf dem neusten Stand - aber zweckmässig – beschrieben. Dies hat alles voll zugetroffen:

1) Hausriff
Bin überrascht, dass sich die Korallen im Vergleich zum Vorjahr (oder liegt es am Vergleich zu Veligandhoo Hura?) wesentlich erholt haben. Das Riff ist nicht nur zum Schnorcheln sondern auch zum Tauchen hervorragend geeignet. Wir haben absolut nichts vermisst. (Grossfische wie Tuna, Jack und Barrakuda sowie Schildkröten vor allem zwischen 7-8). Besonders schön ist der Tauchgang zwischen 3-4. Wirklich super.

2) Tauchschule
Hervorragende Präsentation durch Barbara bereits am Ankunftstag. Keine leeren Worte! Unter ihrer Leitung klappt alles hervorragend. Markus bringt Melanie das Tauchen einfach super bei und zieht mir gleich ein paar Kilo Blei aus – im Gegenzug für eine bessere Atemkontrolle. Aber auch die anderen Tauchlehrer (Ibi, Kathrin, Nico, Yuki und Hussny) sind super. Es macht auch Spass, mit dem Team am Abend ein wenig das Salz von den Lippen zu spülen. Habe schon an einigen Orten getaucht aber noch nie eine solch gute Basis getroffen. Kompliment.

3) Insel
Bungalows zweckmässig – Sauberkeit könnte besser sein. Die Insel ist relativ gross und stark bewachsen. Eifrige Hände sorgen für absolut saubere Wege. Ein Kammerjäger könnte jedoch die Anzahl der „Palmhörnchen“ etwas reduzieren. Die Unterhaltung ist sehr dürftig. Einmal wöchentlich die wilden Trommler sowie Krabbenrennen sind nicht der Renner. Lieber ganz weglassen und die Insel zur Unterhaltungsfreien Zone erklären. Ausflugsmöglichkeiten sind genügend vorhanden. Das Essen kann man als sehr gut bezeichnen und bietet auch für Vegi’s genügend Auswahl. Trotzdem vermisste ich ein gutes à-la-carte Restaurant. Die Sunset Bar kann nicht mithalten.

Wir sind voll und ganz auf unsere Kosten gekommen und bedauern nur, dass 14 Tage so schnell vergehen können. Wir hätten es bestimmt noch eine Woche länger ausgehalten. Dazu nochmals herzlichen Dank an die Tauchcrew.

Beat Frei