Reiseinfos Bali

Indonesien

Indonesien ist das größte Inselreich unserer Erde. Niemand kann genau sagen, wie viele Inseln Indonesien hat. Die am weitesten verbreitete Angabe geht von 17 508 Inseln aus. Davon sind ca. 6000 Inseln bewohnt. Die Inseln verteilen sich auf einer Länge von 5.000 Kilometern entlang des Äquators. Tropische Regenwälder, Reisterrassen, weiße und schwarze Sandstrände, aktive Vulkane und freundliche Menschen erwarten den Besucher bei seiner Reise nach Bali. In Indonesien vermischen sich Gegenwart und Vergangenheit.

Indonesien fasziniert seine Besucher durch die tropische Landschaft vulkanischen Ursprungs und die vielfältige Kultur von über 360 ethnischen Volksgruppen.

Die Hauptstadt Jakarta ist eine moderne Industriemetropole westlichen Zuschnitts, in den dichten Urwäldern von Kalimantan (Borneo) und Irian Jaya (Neu Guinea) werden auch heute noch unbekannte Stämme von Kopfjägern entdeckt.

 

Bali

Bali gehört seit 1949 zum indonesischen Archipel.

Knapp 3 Mio. Balinesen leben auf der 5.620 qkm großen Insel, 300.000 Einwohner zählt die Hauptstadt Denpasar. Hier befindet sich auch der Flughafen.

Der Großteil der Bevölkerung lebt in kleinen ursprünglichen Dörfern entlang der malerischen Reisfelder über die ganze Insel verteilt.

In Ost-West Richtung erstreckt sich eine Vulkankette über die Insel, deren höchste Erhebung der Gunung Agung (der Nabel der Welt) mit 3.142 m ist.
Bali, das nur zwei Kilometer östlich von Java entfernt liegt, wird im wesentlichen von hinduistischer Kultur geprägt, im Gegensatz zur Insel Java, auf der die moslemische Kultur vorherrscht. An kaum einem anderen Ort der Welt gibt es so viel zu sehen oder zu erleben, nirgendwo sonst sind tägliches Leben, Religion, Kunst und Landschaft zu einer solch faszinierenden Einheit verschmolzen.

 

Lage und Größe

Bali liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok und gilt als die westlichste der Kleinen Sundainseln. Von der Westspitze bis zum östlichen Punkt sind es 145 km, die Nord-Süd Ausdehnung beträgt 95 km. Zur Provinz Bali gehören noch ein paar wenige kleine Inseln wie z. B. Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan.

 

Tourismus

Für Indonesien ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen überhaupt. Allein Bali verzeichnet jährlich ca. 4 Millionen touristische Einreisen, vielfach aus Europa, Australien und den USA.

Die Umwelt-Bewegungen der Industrieländer einerseits und die objektiven Bedrängnisse ungehemmten Wachstums andererseits haben zu einem differenzierten Ansatz im Tourismus geführt: Sanftes, ökologisches, sozialverantwortliches, zukunftssicheres Reisen sind die Antwort auf die Entwicklung des Massentourismus. Mit der neuen Bewegung ist gemeint, mit wachem Auge und mit Rücksichtnahme ein fremdes Land als Gast zu bereisen.
Der umsichtige Fernreisende kann einen konstruktiven Beitrag zu einem rücksichtsvollen und die Umwelt sowie Natur möglichst wenig belastenden Tourismus leisten. Die meisten Reiseveranstalter haben mittlerweile ein offenes Ohr für entsprechende Fragen und Anregungen. Der Individualreisende schließlich kommt allein durch den Prozess des Nachdenkens gewiss auf Verhaltensweisen und Umgangsformen, die seinen zeitweiligen Aufenthalt nicht nur negativ erscheinen lassen.

 

Einreise- und Ausreisebestimmungen / Visum

Bürger Deutschlands, Österreichs und der Schweiz benötigen einen bei Ausreise noch sechs Monate gültigen Reisepass.

Kinder benötigen einen eigenen Kinderreisepass. Einträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig.

Die Einreise mit einem Personalausweis ist nicht möglich.

Einreise ohne Visum (“Visa free visit”)
Ohne Visum können EU-Bürger einreisen, wenn sie höchstens 30 Tage ausschließlich zu touristischen Zwecken in Indonesien verbringen möchten und über eine der folgenden Grenzkontrollstellen ein- und wieder ausreisen:

– die Flughäfen in Jakarta (Flughafen Soekarno-Hatta), Denpasar/Bali (Flughafen Ngurah Rai), Medan (Flughafen Kualanamu), Surabaya (Flughafen Juanda) und Batam (Flughafen Hang Nadim)
– die Seehäfen in Tanjung Pinang (Hafen Sri Bintan Pura), oder Batam (Häfen Batam Center und Sekupang) oder den Hafen Tanjung Uban.
Der visumfreie Aufenthalt kann nach der Einreise nicht verlängert werden. Auch ein Wechsel des Aufenthaltszwecks ist nicht möglich. Ferner muss die Ausreise über einen der vorgenannten Grenzübergänge erfolgen. Eine Ausreise über einen anderen Grenzübergang, als die Vorgenannten, ist nicht möglich.

Wer länger bleiben oder zu einem anderen als touristischen Zwecken reisen möchte oder für Ein- und Ausreise unterschiedliche Grenzübergänge zu nutzen beabsichtigt, muss bei Ankunft ein „Visa on Arrival“ beantragen.

Einreise mit „Visa on Arrival“
EU-Bürger, die sich geschäftlich oder zu anderen, nicht rein touristischen Zwecken in Indonesien aufhalten möchten, keine Arbeitsaufnahme und keinen Daueraufenthalt planen und Touristen, die länger als 30 Tage bleiben möchten, können bei der Einreise für 35,- US-Dollar ein für 30 Tage gültiges Visum („Visa on Arrival“) erhalten. Bei Bezahlung in Euro erfolgt die Ausgabe des Rückgeldes in indonesischen Rupiah. Die Zahlung ist nur mit Bargeld möglich. Aus praktischen Gründen sollten Reisende den Betrag bei der Einreise passend in USD zur Verfügung haben.

Bitte informieren Sie bei Ihrem zuständigen Amt auf Aktualität der Informationen.

DE: Auswärtiges Amt

AT: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

CH: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Bei der Ausreise (international) wird ab 1.4.2014 eine Flughafensteuer in Höhe von 200.000 Rupiah (ca. 14 EUR) pro Person erhoben. Diese Gebühr kann nur in Landeswährung bei Ausreise am Flughafen bezahlt werden.
Bei der Ausreise (domestik/national) wird ab 1.8.2014 eine Flughafensteuer in Höhe von 75.000 Rupiah pro Person erhoben (derzeit noch 40.000 Rupiah).
Bei nationalen Tickets der Fluglinie Garuda ist die Flughafensteuer inkludiert.
 

Anreise

Der Flughafen in Denpasar wird mehrmals in der Woche von verschiedenen deutschen Flughäfen angeflogen. Die Flugzeit beträgt ca. 17 Stunden. Die reine Flugzeit von Frankfurt nach Denpasar dauert ca. 17 Stunden – die genaue Reisezeit ist immer abhängig von der gewählten Flugstrecke und Fluglinie und kann bis zu 30 Stunden betragen.

 

Geld / Währung / Kreditkarten

Die indonesische Währung ist der Rupiah (Stand September 2013: 1 EUR = ca. 15.000 Rupiah), von dem kleinere Werte bis 500 RP in Münzen und ansonsten Geldscheine (1000,- bis 200.000,- RP) im Umlauf sind. Reiseschecks und Kreditkarten werden weitestgehend akzeptiert, ansonsten sollte man sich immer ausreichend mit Bargeld eindecken. Traveller cheques können von Ort getauscht werden, Bargeld ebenso (es lohnt sich oft ein Vergleich bei verschiedenen Banken oder money-changers).

ACHTUNG: Bei Kreditkartenzahlung wird teilweise ein Aufpreis von einigen Prozent verlangt. Zum Teil werden Waren oder Leistungen auch in US$ ausgewiesen.

Bitte beachten Sie: Bei fast allen Kreditkartenzahlungen wird ein PIN Code für die Kreditkarte verlangt! Bitte versichern Sie sich, dass Ihnen Ihr PIN Code geläufig ist. Kreditkartenzahlungen könnten sonst abgewiesen werden!
-> ab dem 01.01.2015 sind PIN Codes für die Kreditkarten Zahlungen in ganz Indonesien zwingend vorgeschrieben.

 

Sprache

In Indonesien wird Bahasa Indonesia gesprochen, eine malaiische Sprache, und Indonesisch ist auf Bali Amtssprache. Englisch ist in den Touristenzentren soweit verbreitet, dass man sich verständigen kann. Die Muttersprache der Bewohner ist allerdings Balinesisch, aus dem Sanskrit stammend, mit eigener Schrift. Als Reisender wird man ihr am ehesten im Umfeld ritueller Festlichkeiten begegnen.

Ein kleiner Tipp:
Bahasa Indonesia ist die einfachste Sprache der Erde, mit einem kleinen Sprachenführer (z. B. Indonesisch für Globetrotter von Gunda Urban) können in kürzester Zeit einige Worte gelernt werden.

 

Medizinische Hinweise

Bei der Einreise aus Europa sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt allerdings die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich ein Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Pertussis (Keuchhusten), Polio, Mumps, Masern, Röteln, Influenza und Hepatitis A und B werden empfohlen.

Bei Einreise aus Gelbfiebergebieten wird eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.

Dengue Fieber ist in Indonesien weit verbreitet. Es wird übertragen von der tagaktiven Aedes Mücke. Einziger Schutz gegen das Dengue Fieber ist der Mückenschutz auch und vor allem tagsüber! Das Übertragungsrisiko für Dengue Fieber besteht ganzjährig, gehäuft allerdings während der Regenzeit. Ein ursächliche Behandlung gibt es nicht. Es kann lediglich lindernd behandelt werden.

Ein ganzjährigen – wenn auch für Bali sehr geringes Risiko – besteht auch für Malaria. Die Übertragung erfolgt durch die nachtaktiven Anopheles-Mücken. Unbehandelt kann Malaria bei nicht-immunen Europäern tödlich verlaufen. Die Erkrankung bricht oft erst Wochen oder sogar Monate nach dem Aufenthalt aus. Eine schnelle Vorstellung beim Arzt ist empfehlenswert.

Versicherungen

Zu empfehlen sind Reiserücktritt-, Reisegepäck- und Reisekrankenversicherung.
Tauchern empfehlen wir eine Mitgliedschaft bei DAN.

 

Zeit

Indonesien ist in drei Zeitzonen eingeteilt. Je nach Sommer- oder Winterzeit bei uns beträgt der Unterschied zur westindonesischen Zeit +5 oder +6 Stunden; zwischen Java und Bali verläuft eine Zeitgrenze von +1 Stunde (mittelindonesische Zeit), also auch eine Stunde mehr Unterschied zu Deutschland (+6 oder +7 Stunden).

 

Klima / Wetter

Indonesien hat ein tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen liegen zwischen 26°C und 32°C. Nachts ist es nur unwesentlich kühler. Die Jahreszeiten werden durch Monsunwinde bestimmt und in Regen- und Trockenzeit unterteilt. Der Regen fällt fast nur in kräftigen Schauern, anschließend scheint die Sonne wieder. Je nach Landesteil kann das Klima sehr unterschiedlich sein.

Wassertemperaturen

An der Nordküste Balis, z. B. in Menjangan oder Amed betragen die Wassertemperaturen ganzjährig ca. 28 bis 30 Grad Celsius. Wir empfehlen hier einen 3-5 mm Anzug. Um Nusa Penida betragen die Wassertemperaturen, abhängig von der Jahreszeit, zwischen 16 und 24 Grad Celsius (Juli bis November) und 26 Grad Celsius (Dezember bis Juni). Hier empfehlen wir einen Anzug von 5 bis 7 mm, bzw. 3 bis 5 mm.

 

Elektrizität

220 Volt.

 

Essen und Trinken

Die westliche, die internationale Küche ist in den Touristenzentren Balis besser vertreten als die einheimische. Nicht nur in den großen Hotels, sondern auch in endlos vielen Restaurants werden reichhaltige und abwechslungsreiche Gerichte angeboten. Selbst auf Bratwurst mit Sauerkraut oder Schwarzwälder Kirschtorte muss der Verwöhnte nicht verzichten – allerdings muss man eigentlich nicht nach Bali fahren, um in diesen Genuss zu kommen. Auch Fast-Food-Ketten bieten ihre Fleischklopse an – obwohl im Urlaub doch eigentlich eine schnelle Mahlzeit nicht nötig sein müsste.

Wenn man Glück hat, wird einem auch schon mal Balinesisches angeboten, wie z. B. Spanferkel (babi guling) oder Reiswein (brem bali). An den lokalen Imbissständen (warung) oder von fliegenden Händlern am Strand werden ebenfalls Besonderheiten, wie gebratene Banane (pisang goreng) oder Fischball-Suppe (Bakso) offeriert. Frische Fruchtsäfte (jus) vermitteln die Vielfalt der Obstsorten, und eine junge Kokosnuss, direkt vom Palmbaum geschlagen, wird eine Erfrischung sein, die man so in Europa nicht bekommen kann. Wer also keine Rücksicht auf spezielle Ernährung nehmen muss, kommt ohne weiteres in Bali auf seine Kosten.

 

Telefon

Abgesehen von den Möglichkeiten aus größeren Hotels telefonieren zu können, gibt es eine verlässliche Infrastruktur von öffentlichen Telefon- und Telefaxeinrichtungen: WARTEL. Für den Handy-Betrieb empfiehlt sich ggf. die Anschaffung einer vor Ort zu erwerbenden SIM-Karte.

 

Sitten und Gebräuche

Shorts und Miniröcke sind in und um die Tempel nicht erlaubt. In Tempeln, auf Festplätzen und in Privathäusern ist es zudem Sitte, die Schuhe auszuziehen. Auch wenn kein direkter Zwang besteht, empfehlen wir Ihnen, diese Sitten möglichst zu befolgen, um Respekt vor den religiösen Gebräuchen zu zeigen. Den Kopf (z. B. von Kindern) sollten Sie nach Möglichkeit nicht berühren. Genauso wie Sie mit dem Zeigefinger nicht auf etwas oder jemanden zeigen sollten, da dies als unhöflich empfunden wird. Aus dem gleichen Grund sollten Sie Ihren Gesprächspartner möglichst mit dem Kopf nicht überragen. Im Zweifel hocken oder setzen Sie sich lieber hin. Das Händeschütteln ist nicht üblich, außer bei längeren Verabschiedungen oder Gratulationen.

Intime Berührungen oder Umarmungen in der Öffentlichkeit sind nicht gern gesehen.
Das Nacktbaden oder “Oben ohne” ist verboten. Wenn Balinesen sich in den Flüssen an der Straße waschen, sollten Sie dies als Passant diskret übersehen und auch dem Reiz, auf den Auslöser zu drücken, widerstehen. Für das Geben und Nehmen wird nur die rechte Hand verwendet, da die Linke für die Körperpflege zuständig ist.
Und noch ein nützlicher Hinweis: Die Balinesen lieben das Handeln. Besonders auf Märkten ist es üblich die Preise noch herunterzuhandeln. Am besten erst ausgiebig erkunden, was der Artikel kostet und für sich selbst einen Wert festlegen, dann können Sie nicht enttäuscht werden.

 

Feste und Feiertage

Wenn auch offiziell der bei uns gebräuchliche Kalender gilt, so haben die Balinesen doch ihre eigene Zeiteinteilung und einen eigenen traditionellen Kalender, der für die Organisation des Alltags unerlässlich ist. Das balinesische Jahr verzeichnet im Wuku-Kalender 210 Tage mit 30 Wochen von je 7 Tagen.
Die saka-Kalender-Zählweise fußt auf anderen Berechnungen und liegt um etwa 80 Jahre hinter dem westlich-gregorianischen Kalender zurück, so dass 2003 dort als 1925 gilt.

Neben diesen spezifisch balinesischen Zeitrechnungen gelten in Indonesien im übrigen auch noch die moslemisch-arabischen, die alt-javanischen und chinesischen Kalender. So verwirrend diese unterschiedliche Zeiteinteilung auch erscheinen mag, für den Reisenden wirkt sie sich nicht direkt aus – es sei denn, er relativiert dadurch seine eurozentristische Weltsicht. Allerdings ist die Kenntnis der durch den balinesischen Kalender vorgegebenen Feiertage hilfreich, um entsprechenden Festlichkeiten beiwohnen zu können. Nicht zuletzt dank der unterschiedlichen Kalender – und der verschiedenartigen Weltsicht und Glaubensauffassung, die dahinter steht – gibt es auf Bali eine bemerkenswerte Vielzahl von Feiertagen. Unabhängig von den öffentlich anerkannten Terminen bieten Totenbeisetzungen/Verbrennungen, Tempelfeste, Zahnfeilungen, Opfer- und Gebetszeremonien lokal verschiedene Anlässe zum Feiern.

Nahezu jeden Tag findet irgendwo irgendein Gedenktag, ein Feiertag statt. Dem Urlauber steht es gewiss gut an, sich mit entsprechender Höflichkeit und Zurückhaltung am Rande des Geschehens aufzuhalten. Inzwischen werden insbesondere Verbrennungsfeierlichkeiten zwar regelrecht vermarktet, die Reiseveranstalter bieten “Cremation-Tours” an, dennoch sollte man sich vergegenwärtigen, dass man als Reisender, als Gast die notwendige Rücksichtnahme walten lässt. Unstrittig ist, dass grundsätzlich auf Bali auch Fremde gern gesehene und willkommene Beobachter oder Teilnehmer von Festen sind – und dies im Unterschied zu uns; Oder wer hat schon mal einen daherkommenden Ausländer zu seiner Familienfeier geladen?

 

Wichtige Feiertage

Nyepi Day

Der Nyepi Day ist der balinesische “Tag der Stille”, des Fastens und der Meditation. Er ist der höchste hinduistische Feiertag in Bali und ein allgemeiner Feiertag in ganz Indonesien.
Der Nyepi Day wird auch als “Balinesisches Neujahr” bezeichnet, den ersten Tag eines neuen Jahres nach dem traditionellen Balinesischen Mondphasen-Kalender. 2014 fällt dieser Tag auf den 31. März.

 

Galungan und Kuningan

Zu einem der wichtigsten Festtage Balis gehört auch der Galungan. Er wird gemäß dem balinesischen Kalender alle 210 Tage gefeiert und leitet eine 10tägige Festzeit ein. Diese endet mit dem Kuningan-Fest.

Die balinesische Überlieferung besagt, dass am Galungan-Tag die Götter und die vergöttlichten Ahnen zu Besuch auf die Erde kommen und diese am Kuningan-Tag wieder verlassen.

Straßen und Häuser werden zum Anlass dieses Festes mit einem Bambusstab geschmückt. Dieser ist verziert mit verschiedenen Früchten, kleinen Reiskuchen, Blumen und einem Stück weißen oder gelben Stoffes. Der sogenannte “Penjor” ist ein Symbol für die Anwesenheit des Schöpfergottes und wird einen Tag vor Galungan vorbereitet.

Während dieser Feierlichkeiten ist ganz Bali auf den Strassen. Es gibt viel Verkehr und es wird empfohlen evtl. Sightseeing Programme auf andere Tage zu verlegen.

 

Flora und Fauna

Bali liegt südlich des Äquators in den Tropen und wird klimatisch von den Monsunen beherrscht. Der Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche dient dem Reisanbau. Der Boden ist vulkanisch und deshalb besonders fruchtbar. Im Westen liegt ein Nationalpark mit Regenwäldern, im Südwesten dehnen sich streckenweise Palmwälder aus, die z. T. in sumpfige Mangrovenwälder übergehen; im Osten reichen die Berge bis an die Küste, und im Norden gibt es mehrere Seen sowie eine flachere Landschaft als in der Inselmitte. Diese Region wird von den großen Vulkanen bestimmt, deren Hänge vegetationsarm sind.

Der Banyan- oder Waringinbaum ist mit seinen Luftwurzeln ein auffälliges Merkmal jeden Dorfes. Die Pflanzenwelt ist von Nutzpflanzen dominiert, die u.a. der Nahrungsmittelversorgung dienen: Obst, Gemüse, Kaffee, Kakao, Tabak und immer und überall Bambus und Palmen. Blumen, wie der Hibiskus, die Kamboja-Blüte (Frangipani) oder die Bougainvillae sprießen immerzu – sie sind nicht zuletzt unerlässlicher Bestandteil der vielen kleinen Opfer und Verzierungen für rituelle Zwecke. In Nord-Bali wachsen auch Trauben, die zur Weinherstellung genutzt werden.

Die Tierwelt ist tropisch vielfältig: Affen, Wasserbüffel, Rinder, hunderte von Vogelarten und Insekten, Schlangen, Echsen, Schweine und zahlreiche Hunde begegnen einem überall. Natur- und Umweltschutz erfreuen sich erst in jüngster Zeit öffentlicher Aufmerksamkeit, wenngleich der balinesische Bauer in seiner unbeeinflussten Lebens- und Arbeitswelt selbstverständlich ökologisch und ökonomisch angemessen zu wirtschaften versteht – bloß ändern sich u.a. durch den Tourismus die Bedingungen.

 

Unterkünfte

Das Beherbergungsgewerbe kann sämtliche Bedürfnisse zufrieden stellen:
Vom Luxushotel aufwändigsten Komforts bis zur einfachen Hütte mit Bastmatte bieten die Hotels, Bungalowanlagen oder Losmen (einfache Pensionen) alles feil. Wer eine Pauschalreise bucht, wird sich ohnehin um sein Bett nicht kümmern müssen. Individualreisende werden stets noch ein Dach über dem Kopf finden. Wer aufgeschlossen dafür ist, sich nach einer Alternative zu dem mehr oder weniger standardisierten Hotelangebot umzusehen, dem sei z. B. das Natour-Bali-Hotel in Denpasar empfohlen, das älteste Haus am Platze, noch aus den 30er Jahren der Kolonialzeit stammend. Ganz anderes bietet u.a. die kleine Anlage Sua-Bali in Kemenuh (bei Ubud), wo ein sogenannter sozialintegrativer Urlaub praktiziert wird.
Urlauber bevorzugen allerdings üblicherweise Hotels in Strandnähe. In Kuta dominieren die kleineren Häuser und Pensionen, in Sanur stehen überwiegend die größeren internationalen Häuser, in Nusa Dua schließlich ist ein Hotel-Areal entstanden, wo die Anzahl der ‘Sterne’ miteinander konkurriert. Im Landesinneren findet sich in Ubud und Umgebung ein breites Angebot an Unterkünften, gleiches gilt für die erschlossenen Regionen an den Küsten im Norden und Osten der Insel.

 

Wichtige Adressen

Botschaft der Republik Indonesien
Lehrter Str. 16-17
10557 Berlin
Tel. (0 30) 47 80 70
Fax (0 30) 44 73 71 42
Internet: www.mantadiving.com

 

Deutsche Botschaft
Jl. M.H.Thamrin 1
Jakarta 1031
Indonesien
Tel. 00 62 (21) 3 90 17 50
Fax 00 62 (21) 3 90 17 57
Internet: www.germanembjak.or.id
E-Mail: germany@rad.net.id

Deutsches Honorarkonsulat
Jl. Pantai Karang 17
Sanur
Indonesien
Tel. 00 62 (3 61) 28 85 35
Fax 00 62 (3 61) 28 88 26

Schweiz & Österreich Konsulat
Swiss Restaurant
JI. Pura Bagus Teruna
Legian
Indonesien
Tel. 00 62 (75) 1735
Fax 00 62 (75) 4457

Indonesisches Tourism Office
Kanwil X Depparpostel
Kompleks Niti Mandala
Jl. Raya Puputan
Denpasar 80235 Indonesien
Tel. 00 62 (3 61) 22 56 49
Fax 00 62 (3 61) 23 34 75